Ort
EN US DE
Kasse (0)

added to your BASKET

idehaade.

Straight hair 20ml

added

x

Beim Telogeneffluvium (auch diffuser Haarausfall genannt) fallen mehr Haare als gewöhnlich aus. Der Ausfall findet nicht partiell, sondern über die gesamte Kopfhaut statt. Zu den Ursachen gehören meist vergangene Ereignisse wie das Ende der Schwangerschaft, eine Erkrankung, Stress oder Eisenmangel, Ernährungsumstellung. Sofern dieses Ereignis noch andauert, wird der Zusatnd zur Behandlung geändert/abgestellt und über einen längeren Zeitraum beobachtet. Der Haarausfall sollte zurückgehen und der Vorgang ist nicht von Dauer. Das Haar kann wieder normal wachsen.


Hintergrund

Da das Wachstum nebeneinanderliegender Haare jeweils in unterschiedlichen Phasen des dreistufigen Zyklus abläuft, fallen selten Haare direkt nebeneinanderliegender Zellen aus.. Die Mehrheit der Follikel befindet sich in der Wachstumsphase (Anagen), die 2 bis 7 Jahre dauert. Die darauf folgende Übergangsphase (Katagen) ist kurz und dauert nur 2 bis 3 Wochen. Am Ende der Telogenphase, fällt das Haar aus.

 

Ursachen

 Zu den möglichen Auslösern gehören:

  • Schwangerschaft. Ein Haarausfall wenige Monate nach der Entbindung ist häufig und wird durch eine hormonelle Normalisierung ausgelöst. Die besondere Hormonlage hat während der Schwangerschaft eine Verlängerung der Anagenphase zur Folge. Nach der Geburt stellt sich der Körper wieder um zu einer normalen Dauer der Anagenphase und es fallen vermehrt Haare aus.
  • Stress
  • Krankheit
  • Diäten und Ernährungsumstellungen wie der Wechsel zu einer vegetarisch/veganen Lebensweise
  • Eisenmangel
  • Medikamente - auch die Einnahme/das Absetzen der Anit-Babypille

Diagnose

Die Diagnose soll in ärztlicher Behandlung vorzugsweise beim Hautarzt gestellt werden. Zahlreiche andere Formen und Mischformen müssen ausgeschlossen werden. So ist beispielsweise der anlagebedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie) ein schleichender Prozess, bei dem die Haare in einem bei Mann und Frau unterschiedlichen Muster über lange Zeit zurückgehen. Beim kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) entstehen runde bis ovale kahle Stellen im Haar.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Grundsätzlich ist keine Behandlung notwendig, weil die Haarfollikel intakt bleiben und sich das Haarwachstum von selbst innerhalb einiger Monate normalisiert, sofern die störende Ursache beseitigt wurde.

Zugrundeliegende Erkrankungen oder ein Nährstoffmangel sollen mit medikamentösen und nicht-medikamentösen Massnahmen behandelt werden. Sind Medikamente die Ursache, kann ein Absetzen oder ein Wechsel auf ein anderes Mittel angezeigt sein. Zur Therapie des chronischen Telogeneffluviums verweisen wir auf die Literatur.

Medikamentöse Behandlung

Nahrungsergänzungsmittel können zu einer Normalisierung der Nährstoffsituation des Körpers beitragen, so auch gezielte Gaben von Eisen, sofern Eisenmangel eine mögliche Ursache sein kann.

Hormonelle Veränderungen durch zum Beispiel eine Funktionsstörung der Schilddrüse müssen durch einen Arzt diagnostiziert und behandelt werden.

War das hilfreich?

3
1

Produkt

removed